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Philosophie der Religion (2) – Der NICHT-Christ als Risikospieler?

 In den Kommentaren zu meinem Beitrag vom 24.9.2010 „Philosophie der Religion (1) – Der Christ als Risikospieler” wurde darauf hingewiesen, dass die Besonderheit des religiösen Glaubens vielmehr gerade darin liegt, dass der Gläubige KEIN Risiko eingeht. Es gibt ja keinen Hinweis darauf, dass er, falls er falsch liegt, im Leben oder nach dem Leben irgend einen Nachteil erleidet.

Man könnte sogar zugespitzt sagen, dass der Nichtgläubige der eigentliche Risikospieler ist. Das Argument ist in der Philosophie hinlänglich bekannt und wird in der Literatur meist unter dem Schlagwort „Pascals Wette“ gefasst.

Der Nichtgläubige wird nämlich in dem Falle, dass er richtig liegt, dafür nicht belohnt (von wem auch?). Falls er jedoch falsch liegt, dann steht er als Ungläubiger vor der unheimlichen Drohkulisse, von der die Religion(en) berichten (Hölle, Fegefeuer etc.).

Spieltheoretisch ist also der Gläubige in einer komfortablen, der Nichtgläubige in einer unkomfortablen Situation.

Meine Feststellung, dass der Christ ein Risikospieler ist, macht nur Sinn, wenn man etwas mit dem Begriff der Ehre (oder Selbstbehauptung) anfangen kann.

Lieber erhobenen Hauptes in den Tod treten, als es sich Sonntags auf einer wackeligen Holzbank „gemütlich” zu machen.
D.B.

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